Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen.
Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wasserwirtschaftliche Planungen und Machbarkeitsstudien

2017-2020 EU-INTERREG-Projekt REBEN (Österreich – Ungarn)

Das INTERREG-Projekt REBEN ist ein österreichisch-ungarisches Forschungsprojekt unter der Leitung der DWS Hydro-Ökologie. Weitere Auftragnehmer sind die TU Wien mit dem Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft (Schadstoffe) und dem Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie (Hydraulische Modellierung), das TB Schuster (online-Sonden), ein Expertenteam aus Ungarn (TU Budapest, Univ. Sopron) sowie dem Büro mecca (administrative Projektleitung). Ziel des Projekts ist die Erstellung eines wasserwirtschaftlichen Managementplans, der langfristig zum Erhalt und zur Sicherung einer guten Wasserqualität und des guten ökologischen und chemischen Zustands des Sees beitragen soll. Die Untersuchungen umfassen chemische und biologische im offenen See, vor allem aber im Schilfgürtel des Neusiedler See. Der Fokus liegt auf der Erforschung des Wasseraustausches und der damit verbundenen Stoffaustauschprozesse zwischen Schilfgürtel und Freiwasser.

Aufgaben: Projektleitung, Freilandarbeiten, hydrochemische, sedimentologische und biologische Analysen, statistische Auswertungen und Modellierungen
Auftraggeber: Amt der Bgld. Landesregierung, Abt. 5

Newsletter No. 1   Newsletter No. 2

seit 1997 Eutrophierungsprognosen und limnologische Managementkonzepte an NÖ Grundwasserseen

Grundwasserseen sind in Ostösterreich zumeist das Ergebnis von Nassbaggerungen. Sie unterliegen oftmals einer intensiven Nutzung durch Badegäste oder einer fischereilichen Nutzung. was die Gefahr einer Eutrophierung und damit einer Beeinträchtigung des Grundwassers birgt. Die DWS Hydro-Ökologie führt seit viele Jahren Prognosen zur trophischen Entwicklung durch und bietet limnologische Managementkonzepte zur Erhaltung einer guten Wasserqualität an, so z.B. an geplanten Grundwasserseen bei Euratsfeld, bei Untersiebenbrunn, an den Baggerseen Viehofen, am Aignerteich bei Guntramsdorf, am Steindleich, an mehreren sog. Ziegelteichen südlich von Wien und am Reiterersee bei Wr. Neustadt.

Auftraggeber: Gemeinden, Wassergenossenschaften, Privat

2018 Fischereiliches Manangementkonzept für die Leitha

Im Auftrag des Amts der Bgld. Landesregierung erstellte die DWS Hydro-Ökologie in Zusammenarbeit mit den Fischereirevierpächtern auf burgenländischer und niederösterreichischer Seite eine fischereiliches Managementkonzept, das eine abgestimmte und nachhaltige Bewirtschaftung der Leitha ermöglichen soll.

Auftraggeber: Amt der Bgld. Landesregierung

2017-2018 EU-INTERREG-Projekt PLATFORM (Österreich – Ungarn)

Ziel des Projekts war die Umsetzung des bilateralen Memorandums für strategisches Hochwasserrisikomanagement an der Leitha: Die Unterstützung des Entscheidungsprozesses in der Österreichisch-Ungarischen Gewässerkommission mit den erforderlichen Untersuchungen und Berechnungen, das Lösen schon bekannter Probleme durch konkrete baulichen Maßnahmen, Einbeziehung und Austausch von Informationen den Gemeinden, Vorbereitung von aktualisierten Plänen für die geplanten Verhältnisse unter wesentlicher Berücksichtigung der ökologischen Aspekte.

Beitrag der DWS Hydro-Ökologie: Gewässerökologische Begleitplanung und Entwicklung von Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Leitha
Auftraggeber: Amt der Bgld. Landesregierung, Abt. 5

 

2016-2017 Schwechat-Studie

2015 wurde die DWS Hydro-Ökologie mit grundlegenden hydrologischen und limnologischen Untersuchungen im Gewässersystem Schwechat und Badener Mühlbach beauftragt. Ziel der Studie war es, einen Restwasservorschlag für die Schwechat flussab des Helenenwehrs zu erarbeiten, um die Durchgängigkeit des Gewässers herzustellen. Die Untersuchungen umfassten Abflussmessungen, Immissionsberechnungen und hydrologische Modellberechnungen.

Auftraggeber: Amt der NÖ Landesregierung

2016 Baubegleitung Fischwanderhilfen an der Pinka

Aufgabe: Ökologische Beratung bei der Errichtung von Fischaufstiegshilfen an der Pinka entsprechend den Vorgaben des Leitfadens des BMNT
Auftraggeber: Amt der Bgld. Landesregierung

2016 Variantenstudie „Dotation Panozzalacke“

Die Obere Lobau ist eng mit dem Siedlungsbereich von Wien verzahnt und aufgrund vielfältiger Faktoren hinsichtlich ihres naturräumlichen Wertes stark gefährdet. Es bestehen gravierende Defizite in der Wasserversorgung der Altarme, welche zwar mit dem Vollstau von Freudenau und der Dotation der Oberen Lobau über die Obere Stauhaltung der Neuen Donau und die Alte Donau teilweise kompensiert, keinesfalls aber gänzlich beseitigt werden konnten. Ziel der vorliegenden Studie war die Untersuchung von Verbesserungsmöglichkeiten der Wasserversorgung der Oberen Lobau durch Dotierung der Oberflächengewässer über eine Anbindung der Panozzalacke an die Untere Stauhaltung der Neuen Donau. Das damit verbundene weiterreichende Ziel war es, die dem Landschaftstyp entsprechende biologische Vielfalt zu sichern und den Landschaftscharakter reliktärer Altarme mit seiner vielfältigen auentypischen Floren- und Faunengesellschaft in der Oberen Lobau zu erhalten. Die einzelnen untersuchten und dargestellten Varianten beinhalten verschiedene Wege künftiger Wasserführung.

In Zusammenarbeit mit: DonauConsult

Beitrag der DWS Hydro-Ökologie: Beurteilung der Dotationsvarianten aus ökologischer und naturschutzrechtlicher Sicht

Auftraggeber: Stadt Wien MA 45

2011, 2012, 2015 und 2016 Consulting und Monitoring Landschaftsteich Seestadt Aspern

Urbane Gewässer sind aufgrund ihrer Wertigkeit als Naherholungsraum für die Bevölkerung von besonderer Bedeutung. Morphologie, Hydrologie und Nährstoffeinträge beeinflussen funktionelle biotische Kreisläufe und diese wiederum dämpfen oder beschleunigen die internen Stoffflüsse. Bei der Neuanlage von Gewässern kann in Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen und unter Berücksichtigung von gewässerökologischen Grundsätzen eine Prognose für die Entwicklung des Gewässers erstellt werden. Durch optimale Planung kann im Idealfall ein Gewässer mit geringem Trophiegrad und geringem Eutrophierungs­potential geschaffen werden.

Im Masterplan „Flugfeld Aspern“ war als strukturbildendes Element in der Mitte des Planungsgebietes eine zentrale ca. 3 m unter bestehendem Niveau abge­senkte Parkanlage mit einer offenen Wasserfläche vorgesehen. Von 2010 bis 2014 wurde der ca. 5 ha große grundwassergespeiste Teich im zukünftigen urbanen Stadtteil „Seestadt Aspern“ umgesetzt.

Aufgaben: Consulting im Planungsstadium, gewässerökologische Beweissicherung nach Anlage des Teiches (Nährstoffchemie, Phytoplankton)

Auftraggeber: Stadt Wien MA45

2013-2014 Strategiestudie Neusiedler See

Die Region Neusiedler See ist ein naturschutzfachlicher Hotspot und zugleich mannigfaltigen Nutzungen unterworfen. 2013 wurde die DWS Hydro-Ökologie mit der Erstellung einer interdisziplinären, bilateralen Strategiestudie beauftragt, welche Wege zur langfristigen Sicherung des ökologischen und wirtschaftlichen Potenzials der Kulturlandschaft Neusiedler See aufzeigen sollte. An der Studie arbeiteten mehr als 50 Expertinnen und Experten mit. Sie beinhaltete eine Bestandsaufnahme und Defizitanalyse sowie einen umfangreichen Maßnahmenkatalog für die Fachgebiete Wasserwirtschaft, Limnologie, Naturschutz und Raumplanung.

Auftraggeber: Österreich-Ungarische Gewässerkommission 

2012-2013 Evaluierung von Fischwanderhilfen an der Rabnitz

Im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie wurden 2013 mehrere Fischaufstiegshilfen an der Rabnitz im Mittel-Burgenland errichtet. Ziel war die Wiederherstellung des Flusskontinuums für wandernde Fischarten.

Beitrag der DWS Hydro-Ökologie: Fischökologisches Monitoring (Elektro-Befischungen, Bewertung, Gutachten)

Auftraggeber: Amt der Bgld. Landesregierung, Abt. 5

2010 Machbarkeitsstudie – Varianten zur nachhaltigen Anhebung des Puffervermögens der Oberen Alten Donau

Als Folgewirkung des intensiven Wachstums von Makrophyten, das im Jahr 2002 seinen Ausgang genommen hat, ist das Puffervermögen gegenüber photo­synthesebedingten pH-Wert-Schwankungen in der Alten Donau zurückgegangen. Da auch ein Wassertausch mit der Neuen Donau keinen langfristigen Effekt zeigte, wurde die DWS Hydro-Ökologie beauftragt, Varianten zur nachhaltigen Anhebung des Puffervermögens auszuarbeiten und auf ihre technische und bauliche Umsetzbarkeit unter Berücksichtigung des Kosten-Nutzen-Aspekts zu prüfen (ua. Grundwasserdotation, Teilstrom aus dem Irissee, Einleitung von Neue Donau-Wasser über den Wasserpark).

Auftraggeber: Stadt Wien MA 45

2009-2010 EU-Twinning-Projekt Ägypten

Ziel des Projekts war die Annäherung ausgewählter wasserwirtschaftlichen Planungsinstrumente an die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie. An dem seitens der EU finanzierten Projekt waren ExpertInnen aus Österreich (Umweltbundesamt GmbH, BMLFUW), Frankreich (IoW) und Italien (Water Research Inst. IRSA- CNR, University of Calabria) involviert, auf ägyptischer Seite VertreterInnen des CLQEM, der HADA Commission u.a.

Beitrag der DWS Hydro-Ökologie: Evaluierung ökologischer Daten, Entwicklung eines Monitoringplanes für den Nil und den Assuan-Stausee
Auftraggeber: Umweltbundesamt GmbH

2009 Machbarkeitsstudie „Dotation des Neusiedler See über die Raab“

Die Frage einer Dotation des Neusiedler Sees mit Fremdwasser wird seit langem diskutiert. Im Jahr 2009 wurde die TU Wien (Leitung Univ.Prof. Dr. Matthias Zessner-Spitzenberg) von der Österreichisch-Ungarischen Gewässerkommission mit einer Untersuchung möglicher Auswirkungen einer Wasserüberleitung aus der Raab auf den See beauftragt. Die Studie wurde in Kooperation mit ungarischen Kollegen (TU Budapest) durchgeführt. Die DWS Hydro-Ökologie übernahm in diesem Projekt die Berechnung der Stoffbilanz für den Neusiedler See (Chlorid, Phosphor, Stickstoff). Die Ergebnisse wurde neben dem Projektbericht in einer Publikation zusammengefasst.

Aufgaben: Statistische Auswertungen und Modellierung der Stoffbilanz des Neusiedler Sees
Auftraggeber: Technische Universität Wien

2008 Machbarkeitsstudie Sevan-See (Armenien)

Ziel des Projekts war die Bewertung von Möglichkeiten zur Sanierung des Sevan-Sees in Armenien. Der mit 1.272 km² größte Süßwassersees des Kaukasus erfuhr in der Zeit der Sowjetunion Mitte des 20. Jhdt.s eine Absenkung des Wasserspiegels um rd. 20 m. Neben Vertretern der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Univ.-Prof. Dr. U. Humpesch, Univ.-Prof. M. Dokulil) war Dr. Georg Wolfram (DWS Hydro-Ökologie) als limnologischer Consultant tätig.

Auftraggeber: Stadt Wien

2003–2004 Ökologische Machbarkeitsstudie „Dotation Neusiedler See“

Diese interdisziplinäre Studie unter der Leitung der DWS Hydro-Ökologie hatte zum Ziel, in verschiedenen Szenarien die ökologischen Auswirkungen einer Dotation des Neusiedler Sees mit Wasser aus der Donau oder der Raab abzuschätzen. Das Gutachten wurde unter Einbindung von Fachleuten aus den Gebieten Hydrologie, Chemie, Fischökologie, Vegetationsökologie und Ornithologie durchgeführt.

Auftraggeber: Amt der Bgld. Landesregierung, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasser­wirtschaft

2001–2002 Regionales Pilotprojekt (Johannesbach)

Regionales Pilotprojekt zur nachhaltigen Entwicklung von Bächen und Gräben in der pannonischen Feldflur, dargestellt im Kommassierungsgebiet Leithaprodersdorf mit dem Natura 2000-Gebiet Johannesbach – limnologische und vegetationsökologische Basisuntersuchung

Aufgaben: Bearbeitung des Makrozoobenthos, Phytobenthos und der Fische; in Kooperation mit AVL (Terrestrische Vegetation), Mag. Iris Fortmann (Ökomorphologie), DI Thomas Ofenböck (Großmuscheln), dem NHMW / Dr. Ernst Mikschi (Fischökologie) und DI Dr. Cecil (Öffentlichkeitarbeit)
Autraggeber
: Urbarialgemeinde Leithaprodersdorf / Bgld. Landesregierung

1999 Machbarkeitsstudie zur Sanierung des Tai-ho (Hanoi, Vietnam)

Ziel des Projekts war die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Sanierung des West Lake (Tai-ho) in Hanoi. Die DWS Hydro-Ökologie (vormals Donabaum & Wolfram OEG) war mit Key expert Dr. Georg Wolfram als limnologischer Consultant eingebunden.

Auftraggeber: IC Consulenten