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Analytik & Monitoring

Analytik & Monitoring

Die profunde Kenntnis eines Gewässers ist unerlässlich für eine gut abgesicherte ökologische ­Bewertung. Nur ein tieferes Verständnis des ­Zusammenspiels von Umweltfaktoren und Lebensgemeinschaften ermöglicht die Erstellung von Defizitanalysen und die Entwicklung von Konzepten zur Verbesserung des ökologischen Zustands des Gewässers. Daher steht eine genaue Untersuchung der aquatischen Lebewelt und der wichtigsten Einflussfaktoren am Beginn einer limnologischen Analyse.

Fließgewässer

seit 2002 Beweissicherung Stauraumentleerungen

Seit dem Jahr 2002 führt die DWS Hydro-Ökologie biologische Beweissicherungen und Sedimentuntersuchungen bei Stauraumentleerungen durch. Dabei werden die Auswirkungen des Abstaus auf die biologischen Zönosen und die Subtratzusammensetzung in der Unterliegerstrecke untersucht.

Auftraggeber: EVN, EnergieAG, Ennskraftwerke

seit 1998 Vorfluter-Untersuchungen für Kläranlagen

Die ökologische Funktionsfähigkeit von Gewässern beschreibt das Wirkungsgefüge eines Gewässers zwischen Lebensraum und seiner organismischen Besiedlung. Die Nutzung von Gewässern, zum Beispiel zur Abwassereinleitung, sollte im Einklang mit der ökologischen Funktionsfähigkeit stehen. Die DWS Hydro-Ökologie ist ein verlässlicher Ansprechpartner für Abwasserreinhalteverbände und Kommunen bei Fremdvergaben und untersucht den Einfluss der Kläranlageneinleitung auf die biologischen Qualitätselemente (Makrozoobenthos und Phytobenthos) und die chemisch-physikalischen Parameter nach den Vorgaben der Qualitätszielverordnung.

Auftraggeber: Gemeinden, Kläranlagen, Industrie

seit 1996 Monitoring der biologischen Qualitätselemente gemäß WRG und EU-WRRL (WGEV, GZÜV)

Die im Wasserrechtsgesetz verankerte Gewässerzustandsüberwachung gemäß GZÜV (früher WGEV) ist einer der Hautpfeiler des Gewässerschutzes in Österreich und entspricht den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtline. Die DWS Hydro-Ökologie führt seit vielen Jahren die entsprechenden Untersuchungen an Fließgewässern von Vorarlberg bis ins Burgenland durch. Beispiele sind die Bewertungen der österreichisch-ungarischen Grenzgewässer anhand der biologischen Qualitätselemente Makrozoobenthos, Phytobenthos und Fische, die Aufnahmen der Makrophyten in Oberösterreich oder die Phytoplanktonzählungen an den großen Flüssen Donau, March und Thaya.

Aufgaben: Freilandaufnahmen, Laboranalysen (Mikroskopie), Auswertungen und ökologische Bewertung

Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft; Bundesländer

seit 1995 Fischbestandaufnahmen in Fließgewässern

Elektrobefischungen an Fließgewässern bilden die Grundlage für eine ökologische Bewertung, für Defizitanalysen und Maßnahmenkonzepte. In vielen wasserwirtschaftlichen Projekten sind Fische ein zentrales biologisches Qualitätselement zur Bewertung möglicher Auswirkungen auf den Gewässerzustand. In den letzten rund 25 Jahren wurden von der DWS Hydro-Ökologie zahlreiche Fließgewässer fischökologisch untersucht, teilweise im Rahmen der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung GZÜV. Größere Erhebungen fanden unter anderem an der Leitha, Wulka, Güns, Rabnitz, Raab, Erlauf oder am Kamp statt. Ein Schwerpunktgebiet ist die Lafnitz, an der im Rahmen eines LIFE-Projekts 2004–2007 und seitdem im Rahmen verschiedener Naturschutzprojekte Elektrobefischungen und Reusenkontrollen an Fischaufstiegshilfen durchgeführt wurden. Mittels Markierungen und mithilfe der lokalen Fischereivereine wurde das Wanderverhalten von Besatzfischen untersucht. Für den NGP 2015 wurde für die Länder Steiermark und Burgenland eine umfangreiche Defizitanalyse der Lafnitz erarbeitet.

Aufgaben: Freilandaufnahmen, Altersanalysen, ökologische Bewertung, Defizitanalysen, Maßnahmenplanungen

Auftraggeber: Bundesländer, Energieversorger, NGO

2021-2024 Monitoring Makrozoobenthos in Gefahrenkolken

Da die Nutzung von tiefen Kolken durch das Makrozoobenthos nicht gut untersucht ist, wurde im Frühjahr 2021 ein Gefahrenkolk in der Donau bei Hainburg mit einem Bagger beprobt. Darüber hinaus sind 2024 die Auswirkungen der Kolksicherungsmaßnahmen auf das Makrozoobenthos zu untersuchen.

Auftraggeber: via donau

2014-2023 Untersuchung des Einflusses des Fischotters auf den Fischbestand der Lafnitz

Die seit Jahren dramatisch abnehmenden Fischbestände an der Lafnitz im Südburgenland waren Anlass für die Einreichung des gegenständlichen Projekts. Die Gewässerzustandsüberwachung der Länder Burgenland und Steiermark ergab aufgrund der geringen Fischbiomasse im naturnahen Abschnitt der Lafnitz zwischen Landesgrenze und Wolfau eine deutliche Abweichung vom ökologischen Zielzustand i.S.d. EU-Wasserrahmenrichtlinie. Ein möglicher Grund für die geringe Biomasse könnte der Prädationsdruck durch Fischotter sein. Ziel des Projekts ist eine Abschätzung der Bedeutung des Fischotters als Stressor für die Fischpopulationen der Lafnitz. Durch eine dauerhafte Entnahme soll die Otterpopulation örtlich gesenkt werden, um zu prüfen, ob, in welchem Ausmaß und in welchem Zeitraum dies zu einer Erholung der Fischbestände führt.

Aufgaben: Fischökologisches Monitoring, Öffentlichkeitsarbeit

Auftraggeber: Amt der Bgld. Landesregierung

2021 Laichhilfen Wienfluss

Im Auftrag der Stadt Wien wurden für krautlaichende Fische, wie zum Beispiel Rotfedern, Rotaugen oder Karpfen, sogenannte „Laichbürsten“ im Wienfluss ausgebracht. Die aus dem Donaukanal in die Wien wandernden Fische finden von der Mündung bis zum Stadtpark kaum Wasserpflanzen zum Ablaichen, wodurch mit den Laichbürsten Abhilfe geschaffen wurde.

Auftraggeber: MA45 – Wiener Gewässer

2019 und 2021 Taxonomische Analysen aus Flüssen in Slowenien

Die DWS Hydro-Ökologie führte in den Jahren 2019 und 2021 die taxonomische Bearbeitung von Phytobenthos, Makrozoobenthos, Phytoplankton und Zooplankton aus slowenischen Flüssen durch.

Auftraggeber: Eurofins

2015-2021 Wasserwirtschaftlicher Versuch Traisen

Im Rahmen des wasserwirtschaftlichen Versuches wurden Strukturierungsmaßnahmen und die Wiederherstellung der Passierbarkeit für den Traisen-Abschnitt bei Pottenbrunn zwischen Stufe 13 und Stufe 17 realisiert. Zur Abklärung der Effizienz der Maßnahmen fand ein begleitendes  gewässerökologisches Monitoring zur Abschätzung des guten ökologischen Potenzials statt, weiters wurden die Modellannahmen hinsichtlich stabiler flussmorphologischer Entwicklung überprüft.

Aufgaben: Phytobenthos- und Makrozoobenthosuntersuchungen, Gutachten

In Zusammenarbeit mit ezb, TB Spindler

Auftraggeber: Traisen Wasserverband

2020 Kolonisationssampler- Methode Wienfluss

Hart verbaute Gewässer mit wenig natürlichem Substrat weisen nur eine eingeschränkte Möglichkeit der Besiedlung für Makrozoobenthosorganismen auf. Daher wurde im Wienfluss im hart verbauten Abschnitt künstliches Substrat ausgebracht, um einen Eindruck zu gewinnen, welche Bodenfaune sich bei den vorherrschenden saprobiellen Gegebenheiten etablieren kann. Die sich entwickelnde Zönose wurde mitsamt dem Substrat wieder entnommen und hinsichtlich der saprobiellen Valenzen analysiert. Ermittelt wurde auf diese Weise der Saprobienindex im Längsverlauf des Wienflusses. Zusätzlich wurde das Qualitätselement Phytobenthos herangezogen. Die Ergebnisse aus der Untersuchung der Kolonisationssampler wurden einer parallel entnommenen MZB Probe nach dem Prinzip des Multi-Habitat-Sampling (MHS) gegenübergestellt.

Auftraggeber: MA45 – Wiener Gewässer

2019-2020 RaabSTAT

In Fortsetzung des Raab-Survey aus den Jahren 2008/2009 wurde 2019 und 2020 eine neuerliche Aufnahme der Raab vom steirischen Oberlauf bis zum Unterlauf in Ungarn durchgeführt. Die Arbeiten erfolgten in einem bilateralen INTERREG-Projekt. Auf österreichischer Seite wurden die Untersuchungen in einer Bietergemeinschaft von Umweltbundesamt und DWS Hydro-Ökologie durchgeführt. Ziel des Projekts war die Überprüfung des ökologischen und chemischen Zustands der Raab.

Aufgaben: Probenahmen und Auswertung Phytobenthos und Makrozoobenthos, Bewertung Fischökologie anhand vorhandener Daten

Auftraggeber: Amt der Bgld. Landesregierung

2017-2020 Aktualisierung der stofflichen Zustandsbewertung in NÖ

Die DWS Hydro-Ökologie wurde beauftragt die stoffliche Zustandsbewertung anhand des Makrozoobenthos und des Phytobenthos für die niederösterreichischen Fließgewässer zu überarbeiten und zu aktualisieren. Als Grundlage dienten Daten der Erhebungen des Landesmessnetzes, der GZÜV und WGEV sowie aktuellere Untersuchungen an Kläranlagen. In wenigen Fällen konnten Untersuchungsergebnisse aus anderen Projekten aufgegriffen werden. Abgeglichen wurden die Daten und Einstufungen mit dem im NGP 2015 bzw. WISA erschienenen Stammdatenblättern.

Auftraggeber: Amt der Nö. Landesregierung

2011-2018 Diatomeen-Analysen aus Gewässern in Ostdeutschland

In unregelmäßigen Abständen übernimmt die DWS Hydro-Ökologie die taxonomische Bestimmung von Diatomeen aus verschiedenen Fließgewässern in Ost-Deutschland.

Auftraggeber: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ)

2016-2017 Schwechat-Studie

2015 wurde die DWS Hydro-Ökologie mit grundlegenden hydrologischen und limnologischen Untersuchungen im Gewässersystem Schwechat und Badener Mühlbach beauftragt. Ziel der Studie war es, einen Restwasservorschlag für die Schwechat flussab des Helenenwehrs zu erarbeiten, um die Durchgängigkeit des Gewässers herzustellen. Die Untersuchungen umfassten Abflussmessungen, Immissionsberechnungen und hydrologische Modellberechnungen.

Auftraggeber: Amt der NÖ Landesregierung

2011-2016 Monitoring der Auswirkungen von Bti auf Chironomiden in den March-Thaya-Auen

Ziel dieser Studie war die Dokumentation möglicher Auswirkungen von Bti, das in den March-Thaya-Auen gegen Stechmücken eingesetzt wird, auf andere Organismengruppen, insbesonders die Zuckmücken oder Chironomiden als eine der wichtigsten aquatischen Wirbellosen in den untersuchten Gewässern. Die Ergebnisse wurden wissenschaftlich publiziert (Link).

Auftraggeber: Gelsenverein March-Thaya-Auen (gemäß WR Bewilligungsbescheid)

2012-2013 Evaluierung von Fischwanderhilfen an der Rabnitz

Im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie wurden 2013 mehrere Fischaufstiegshilfen an der Rabnitz im Mittel-Burgenland errichtet. Ziel war die Wiederherstellung des Flusskontinuums für wandernde Fischarten.

Aufgaben: Fischökologisches Monitoring (Elektro-Befischungen, Bewertung, Gutachten)

Auftraggeber: Amt der Bgld. Landesregierung

2012 Chlorid-Studie

Jährlich werden in Österreich rd. 271 000 Tonnen Streusalz im Winterdienst ausgebracht. Es gelangt ohne nennenswerten Rückhalt oder Abbau in Boden, Grundwasser und Oberflächengewässer. Die DWS Hydro-Ökologie beschäftigt sich seit Jahren mit den potenziellen Auswirkungen der Salzbelastung auf die ökologische Integrität der heimischen Gewässer. Aufbauend auf eigenen Untersuchungen wurde 2014 eine umfangreiche Literaturstudie zum Thema Chlorid in Gewässern erstellt, die vom damaligen Lebensministerium publiziert wurde und auf der Website des BMNT abgerufen werden kann (Link).

Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

2008-2009 Raab Survey

Die Raab Survey 2008/2009 stellte ein umfangreiches bilaterales Untersuchungsprogramm an der Raab zwischen Quelle und Mündung dar, das im Rahmen der Österreichisch-Ungarischen Gewässerkommission und unter Einbindung verschiedener Institutionen wie dem Umweltbundesamt Wien, der Universität für Bodenkultur und privaten Planungsbüros durchgeführt wurde. Die DWS Hydro-Ökologie führt in Zusammenarbeit mit dem Büro G. Woschitz Elektrobefischungen zwischen Wollsdorf und der Staatsgrenze durch, auf denen die fischökologische Bewertungen beruhte.

Aufgaben: Freilandarbeiten, Auswertungen und Berichterstellung

Auftraggeber: Umweltbundesamt Wien

2006 Beweissicherung einer Kühlwassereinleitung in die Donau bei Wien

Angesichts steigender Temperaturen im Zuge der Klimaerwärmung sind Kühlwassereinleitungen ein zusätzliches Risiko für heimische Gewässer. Zur Beweissicherung einer Kühlwassereinleitung der Wienstrom GmbH untersuchte die DWS Hydro-Ökologie über mehrere Jahre hinweg mögliche Auswirkungen auf das Makrozoobenthos der Donau sowie angerenzender Altarme in der Lobau.

Auftraggeber: Wienstrom GmbH

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2001 Chemisch-biologische Beweissicherung des Kobersdorfer Mühlbaches vor dem Bau des Waldbades Kobersdorf

2001 wurde eine Basisuntersuchung in Hinblick auf die Errichtung eines Waldbades bei Kobersdorf durchgeführt. Ziel der Arbeit war eine erste Darstellung des Makro­zoobenthos des Kobersdorfer Mühlbaches stromauf und stromab der derzeitigen Baustelle für das Waldbad. Die weitere Bearbeitung und Auswertung der beiden gezogenen Proben orientierte sich an der „Richtlinie zur Bestimmung der saprobiologischen Gewässer­güte von Fließgewässern“. Neben einer allgemeinen Dokumentation der beiden Standorte und der Messung physikalisch-chemischer Parameter, wurde jeweils eine qualitative Zoobenthos-Probe der repräsentativen Choriotope genommen.

Auftraggeber: Amt der Bgld. Landesregierung