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Naturschutz

2019 Ökologische Impact-Analyse – Resavska Celina (Serbien)

Ökologische Bewertung für die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) im Rahmen des Serbian Climate Resilience & Irrigation Project – Technical, Environmental and Social Due Diligence Resavska Celina

Aufgaben: Begehung und Screening-Aufnahme von Makro-Evertebraten, Datenanalyse und ökologische Impact-Analyse
Auftraggeber: hydrophil GmbH, in Zusammenarbeit mit Dr. Momir Paunovic (Universität von Belgrad, IBISS)

2019-2020 Beweissicherung zur Renaturierung von Salzlacken im Seewinkel

Zahlreiche Salzlacken des Seewinkels zeigen seit Jahren massive Veränderungen und haben vielfach ihre typische Fauna und Flora verloren. Eine der Ursachen liegt in hydrologischen Eingriffen in das empfindliche Grundwasserregime durch ungeregelte Dotation seitens der Jägerschaft. Ziel des Renaturierungsprojekts ist die Durchführung eines Feldversuchs an sechs Lacken im Gemeindegebiet Apetlon durch Rückstaumaßnahmen an Entwässerungsgräben. Dabei werden Chemismus, Bodenstruktur, Vegetation und aquatische Besiedlung dokumentiert.

Beitrag der DWS Hydro-Ökologie: Probenahmen, Datenauswertung, Fachbeitrag

Auftraggeber: Arbeitsgemeinschaft natürliche Ressourcen (AGN)

2011-2016 Monitoring der Auswirkungen von Bti auf Chironomiden in den March-Thaya-Auen

Ziel dieser Studie war die Dokumentation möglicher Auswirkungen von Bti, das in den March-Thaya-Auen gegen Stechmücken eingesetzt wird, auf andere Organismengruppen, insbesonders die Zuckmücken oder Chironomiden als eine der wichtigsten aquatischen Wirbellosen in den untersuchten Gewässern. Die Ergebnisse wurden wissenschaftlich publiziert (Link)

Auftraggeber: Gelsenverein March-Thaya-Auen (gemäß WR Bewilligungsbescheid)

2016 Literaturstudie über Bacillus thuringiensis israelensis (Bti)

Ziel der Studie war die Zusammenfassung des aktuellen Wissensstands zur Ausbringung von Bti gegen Stechmücken (und Kriebelmücken) und den mögliche Auswirkungen auf andere Organismengruppen Link BMNT Download

Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

2013-2014 Strategiestudie Neusiedler See

Die Region Neusiedler See ist ein naturschutzfachlicher Hotspot und zugleich mannigfaltigen Nutzungen unterworfen. 2013 wurde die DWS Hydro-Ökologie mit der Erstellung einer interdisziplinären, bilateralen Strategiestudie beauftragt, welche Wege zur langfristigen Sicherung des ökologischen und wirtschaftlichen Potenzials der Kulturlandschaft Neusiedler See aufzeigen sollte. An der Studie arbeiteten mehr als 50 Expertinnen und Experten mit. Sie beinhaltete eine Bestandsaufnahme und Defizitanalyse sowie einen umfangreichen Maßnahmenkatalog für die Fachgebiete Wasserwirtschaft, Limnologie, Naturschutz und Raumplanung.

Auftraggeber: Österreich-Ungarische Gewässerkommission 

2007 NVE zum Bti-Einsatz in den March-Thaya-Auen

2006-2007 Rote Liste (IUCN) gefährdeter Fische und Neunaugen in Österreich

Ziel des Projekts war die Erstellung einer Rote Liste gefährdeter Fische und Neunaugen Österreichs nach den Kriterien der IUCN. Die Arbeit erfolgte in Kooperation mit der I. Zoologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien (Dr. Ernst Mikschi). Eine wichtige Datengrundlage lieferten unpublizierte Daten zahlreicher KollegInnen aus allen neun Bundesländern von Österreich.

Auftraggeber: Umweltbundesamt (DWS Hydro-Ökologie als Subauftragnehmerin des Naturhistorisches Museums Wien)

2004–2007 Fischökologisches Monitoring im EU-LIFE-Projekt „Lafnitz“

Ziel dieses LIFE-Projekts war die Wiederherstellung des Gewässerkontinuums der Lafnitz von der Quelle bis zur Mündung. Über einen Zeitraum von vier Jahren wurden von der Steiermärkischen und der Burgenländischen Wasserbauverwaltung mehrere Fischaufstiegshilfen errichtet und Sohlrampen aufgelöst, die zuvor Wanderhindernisse für Fische darstellten.

Betrag der DWS Hydro-Ökologie (vormals Donabaum & Wolfram): Fischökologische Begleituntersuchungen (Elektro-Befischungen, Reusenkontrollen, Bewertung), in Kooperation mit G. Woschitz

Auftraggeber: Weideverein Ramsargebiet Lafnitztal

2004 Makrozoobenthos-Untersuchung Obere Lobau

Die Untersuchung hatte das Ziel, den Wissensstand zur Limnologie der Augewässer der Oberen Lobau im Nationalpark Donau-Auen zu verbessern. Mehrere Altarme wurden mittels UWITEC-Corern sedimentologisch und benthologisch untersucht.

Aufgaben: Freiland, Laboranalysen, Auswertung und ökologische Bewertung
Auftraggeber: Stadt Wien, MA45

2002–2004 Fachbuch „Ramsar-Gebiet Lafnitztal“

Das Lafnitztal ist aus naturschutzfachlicher Sicht ein Hotspot in Ost-Österreich und wurde im Juni 2002 als 11. von heute (Stand 2019) 23 Gebieten in die „Liste international bedeutender Feuchtgebiete“ (Ramsar-Konvention) aufgenommen. Um die Besonderheit dieses Gebietes herauszustreichen, aber auch um auf das Gefährdungspotenzial durch menschliche Eingriffe hinzuweisen, beauftragte das Umweltbundesamt ein Expertenteam mit der Erstellung einer populärwissenschaftlichen Publikation, in der der aktuelle Wissensstand zusammengefasst wird.

Beitrag der DWS Hydro-Ökologie: Fachbeitrag Gewässerökologie

in Zusammenarbeit mit: DI G. Schlögl, Dr. I. Korner, DI B. Wendelin, ZT DI A. Cejka, Mag. I. Fortmann, DI Dr. L. Cecil und Mag. Dr. T. Zechmeister (Oeconsult)

Auftraggeber: Umweltbundesamt Wien

2001–2002 Regionales Pilotprojekt (Johannesbach)

Regionales Pilotprojekt zur nachhaltigen Entwicklung von Bächen und Gräben in der pannonischen Feldflur, dargestellt im Kommassierungsgebiet Leithaprodersdorf mit dem Natura 2000-Gebiet Johannesbach – limnologische und vegetationsökologische Basisuntersuchung

Aufgaben: Bearbeitung des Makrozoobenthos, Phytobenthos und der Fische; in Kooperation mit AVL (Terrestrische Vegetation), Mag. Iris Fortmann (Ökomorphologie), DI Thomas Ofenböck (Großmuscheln), dem NHMW / Dr. Ernst Mikschi (Fischökologie) und DI Dr. Cecil (Öffentlichkeitarbeit)
Autraggeber
: Urbarialgemeinde Leithaprodersdorf / Bgld. Landesregierung

1999-2001 Rote Liste gefährdeter Fische und Neunaugen des Burgenlandes

Ziel des Projekts war die Erstellung einer Roten Liste gefährdeter Fische und Neunaugen des Burgenlandes. Dazu fanden an 77 Standorten in veschiedenen Fließgewässern des gesamten Bundeslandes Elektrobefischungen statt.

Auftraggeber: Biologische Station Illmitz (Univ.Prof. Dr. Alois Herzig)

1996–2000 Fachbuch „Salzlebensräume in Österreich“

Österreich beherbergt drei Gebiete, in denen natürlicherweise terrestrische und aquatische Salzlebensräume anzutreffen sind: als größte den Seewinkel im nördlichen Burgenland sowie zwei kleinere bei Zwingendorf und Baumgarten an der March. Alle drei zeichnen sich nur große Vielfalt an seltenen Pflanzen- und Tierarten aus, darunter einige echte Salzspezialisten. Gemeinsam mit mehreren Experten verfassten Dr. Wolfram und seine Mitarbeiter eine umfangreiche Studie über die Salzlebensräume Österreichs, die als Buch vom Umweltbundesamt publiziert wurde.

Auftraggeber: Umweltbundesamt Wien / Oeconsult

1999 Rote Liste gefährdeter Fische und Neunaugen Niederösterreichs

Ziel des Projekts war die Erstellung einer Roten Liste gefährdeter Fische und Neunaugen des Landes Niederösterreich

Auftraggeber: Naturhistorisches Museum Wien